Technik · 4 Min. Lesezeit · Stand November 2026

Heizlast berechnen: Warum die alte Kesselgröße nichts sagt

Viele Kessel sind größer ausgelegt, als das Haus es braucht. Wer die alte Leistung übernimmt, kauft leicht eine zu große Wärmepumpe.

Wärmepumpe an einem Einfamilienhaus in Niederösterreich, Anlage der SolarWien-Gruppe

Was die Heizlast ist

Die Heizlast ist die Leistung, die Ihr Haus am kältesten Auslegungstag braucht, um die Räume warm zu halten. Sie hängt von Wänden, Fenstern, Dach, Lüftung und Standort ab. Eine saubere Berechnung erfolgt raumweise nach Norm.

Erste Schätzung mit dem Verbrauch

Teilen Sie den Jahresverbrauch in Kilowattstunden durch rund 2.000 Vollbenutzungsstunden. Beispiel: 20.000 kWh Gas im Jahr ergeben grob 10 kW. Das ist nur eine Faustregel und ersetzt nicht die Berechnung, ist aber ein guter Gegencheck zum Angebot.

Warum zu groß schadet

Eine überdimensionierte Anlage taktet, also schaltet häufig ein und aus. Das kostet Effizienz und belastet den Verdichter. Zudem wird sie teurer. Eine zu kleine Anlage braucht öfter den Heizstab, und der läuft direkt mit Strom.

Passend dazu

Kurz beantwortet

Wer berechnet die Heizlast?

Das gehört zur Planung durch den Fachbetrieb. Lassen Sie sich den Wert schriftlich geben.

Ändert Dämmung die Heizlast?

Ja. Plant man Dämmung oder neue Fenster, sollte man das in die Auslegung einrechnen.

Ihre Anfrage in zwei Minuten

Vier kurze Fragen, dann meldet sich SolarWien persönlich bei Ihnen. Kostenlos und unverbindlich.

  • Beratung vor Ort
  • Transparenter Fixpreis
  • Förderung wird im Gespräch geprüft

Lieber telefonieren?
0650 9241652

  1. Gebäude
  2. Heizung
  3. Umsetzung
  4. Kontakt
Um welches Gebäude geht es?

Kostenlos und unverbindlich.

AnrufenAnfragen