Gasheizung tauschen in Wien

Erdgas ist im September 2026 um 11,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Strom um 9,3 Prozent billiger. Wer jetzt tauscht, nutzt die offene Bundesförderung und plant ohne Notfall.

  • Kein gesetzlicher Tauschzwang
  • Wien will bis 2040 raus aus Gas
  • Bis zu 13.000 € möglich
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Visualisierung: alter Heizkessel im Keller eines Wiener Hauses

Müssen Sie tauschen?

Eine bundesweite Pflicht zum Tausch bestehender Heizungen gibt es derzeit nicht. Die Stadt Wien verfolgt aber das Ziel, die Wärmeversorgung bis 2040 von Gas auf erneuerbare Energie umzustellen. Der Wiener Wärmeplan 2040 zeigt, wo Fernwärme vorhanden ist oder kommen soll.

Zuerst die Fernwärme klären

Prüfen Sie im Wärmeplan, ob ein Netz in Ihrer Straße liegt. Wenn ja, hat der Anschluss bei der Bundesförderung Vorrang. Die Wärmepumpe wird dann nur gefördert, wenn der Anschluss nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist.

Etagenheizung und Einzelgeräte

Im Haus mit eigener Therme für jede Wohnung ist der Umstieg aufwendiger als im Einfamilienhaus. Die Stadt Wien fördert auch die Wohnung, mit bis zu 5.250 €. Der Bund ist für Häuser ab drei Einheiten in der aktuellen Neuauflage nicht offen.

Ablauf beim Tausch

Beratung vor Ort, Heizlast, Angebot, Energieberatung und Registrierung, Montage, Abbau der alten Therme, Inbetriebnahme, Förderantrag. Die Heizung muss von einer befugten Fachkraft eingebaut werden, sonst gibt es keine Förderung.

Stand November 2026. Es gelten die Bedingungen der Förderstellen. Quellen: Informationsblatt Kesseltausch Neuauflage, Version 10/2026, FAQ Kesseltausch, Version 10/2026.

Fragen zu: Gasheizung tauschen

Darf ich meine Gasheizung behalten?

Ja. Eine allgemeine Tauschpflicht für bestehende Anlagen gibt es derzeit nicht. In Neubauten ist der Einbau von Öl- und Gasheizungen verboten.

Wie schnell muss ich mich registrieren?

Die Registrierung läuft längstens bis 31. Dezember 2026, solange Budget da ist. Rechnen Sie die Energieberatung als ersten Schritt ein.

Werden Gas-Hybridanlagen gefördert?

Nein. Gas-Wärmepumpe-Hybridanlagen fördert der Bund nicht, weil weiter ein fossiler Brennstoff eingesetzt wird.

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